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Ton "... DIN EN ISO ist kompletter Mist ...", "... EFQM ist viel besser ...", "... Der LEP ist sowieso das Beste ..." Falls Sie so was schon mal gehört haben - Vergessen Sie's: pseudointellektuelles Wichtigtuergeschwafel!

Tatsache ist, dass QM in den 90ern in Verruf geraten ist, weil skrupellose Gauner eine Lücke im DIN EN ISO-Modell ausnutzen und Unternehmen den Anschein einer Qualität verschaffen konnten, die diese nie hatten.

Die Lücke bestand darin, dass die damalige DIN EN ISO nicht die Sinnhaftigkeit des betrieblichen Handelns gefordert hat, was sie in einer weniger verrückten Welt ja auch eigentlich nicht hätte müssen sollen.

Schwimmweste

Leider hätte dadurch ein Unternehmen sogar für die Herstellung von Schwimmwesten aus Blei ein Zertifikat erhalten können, wenn es nur nachgewiesen hätte, dass es seine Prozesse gemäß den Forderungen des QM-Modells beherrscht.

2001 haben die Erfinder der DIN EN ISO diese Lücke auf die denkbar eleganteste Art geschlossen, indem sie eine Forderung ergänzt haben, die DIN EN ISO-Anwender verpflichtet, ihre Qualitätsbemühungen auf die Erwartungen ihrer Kunden auszurichten.

Da aber kein Kunde Schwimmwesten aus Blei haben will, kann dieser oder ähnlicher Unsinn nicht mehr zertifiziert werden und Mehrarbeit ist es auch nicht, weil sich jedes kluge Unternehmen an den Wünschen seiner Kunden orientiert.

So ganz nebenbei zwingt die neue Forderung auf heilsame Weise zu echtem Dialog mit Kunden, was so manchen Unternehmern mittlerweile schon den Gang zum Konkursrichter erspart hat.

Was die Auswahl des QM-Modells angeht, so sollte es - wie jede Methode - zum Reifegrad des Unternehmens passen. Das DIN EN ISO-Modell erreicht im direkten Vergleich mit dem EFQM-Modell ca. 300 von 1000 Punkten und ist für Einsteiger gut geeignet.