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Ton Bei der Frage „Was tue ich eigentlich konkret, wenn ich Manager berate?“ sind mir eine Menge Episoden aus meiner Beratungspraxis eingefallen, denen ich den gemeinsamen Nenner zuordnen konnte, dass sie keinen haben.

Meine Beratungstätigkeit besteht im Kern darin, die Rahmenbedingungen so schnell wie möglich zu durchdringen, die Managementneigungen meines Kunden zu erkennen, Indikatoren dafür zu erarbeiten, woran mein Kunde die Erledigung der gestellten Aufgabe konkret erkennen würde und aus all diesen sich gegenseitig berücksichtigenden Bausteinen Vorschläge für Maßnahmen abzuleiten, auf Wunsch umzusetzen und ggf. zu pflegen.

Um neben meiner Persönlichkeit, die eine Geschmacksfrage ist, ein USP für die MGO zu entwickeln, möchte ich – wie alle Berater - meinen Kunden Lösungen von unschlagbarer innerer Qualität, Preis und Geschwindigkeit in ansprechendem Design anbieten, was mich dummerweise aus Zeit- und Kapazitätsgründen zur Auswahl zwingt.

Da ich mich für Qualität, Preis und Geschwindigkeit und gegen 'ansprechendes Design' in Form professionellen Marketings entschieden habe, liegt hauptsächlich daran, dass ich es nicht kann und mir einrede, lieber mit Kunden zusammen zu arbeiten, die fähig sind den Inhalt hinter dem „Bonbonpapier“ zu bewerten.

Kunden die mir freundschaftlich verbunden sind, schütteln z.B. über diese Webseite den Kopf: „Viel zu viel Text! Viel zu wenig Plakatives!“, worauf ich gerne den folgenden Dialog zwischen Theaterdirektor und Dichter aus Goethes Faust zitiere:

Kunst

Schon während ich das herunterbete weiß ich, dass meine Kunden recht haben, denn potenzielle Neukunden können natürlich sehr wohl im Stande sein sowohl den Inhalt hinter dem Bonbonpapier zu bewerten, als es sich trotzdem wünschen, z.B. weil es einfach professionell ist und ich bei Topmanagern als Publikum eben kein "... weiches Holz zu spalten ..." habe.

Solange ich aber noch unter der Schwersterkrankung „Marketingaversion“ leide (meine Kunden sagen übrigens, ich sei auf dem Weg der Besserung), investiere ich irre viel Zeit in Wissenserwerb und Werkzeugherstellung in der Hoffnung (Hoffnung ist übrigens ein Krankheitssymptom), dass das Bessere das Gute auf Dauer besiegen wird und rede mir ein, dass z.B. Apple das schließlich auch geschafft hat, wobei ich geflissentlich verdränge (was noch so ein Symptom ist), dass Apple das wahrscheinlich beste Marketing unseres Sonnensystems besitzt.

Ein großer Gleichmacher ist, dass alle Berater am Ende um das Gleiche bitten müssen – Vertrauen!

Ich bitte Sie um Ihr Vertrauen.